Burg

Burg Bad Kreuzen

Geschichte

Die Burg Kreuzen soll bereits um das Jahr 900 als Fliehburg erbaut worden sein. Urkundlich erwähnt ist sie aber erstmals im 12. Jahrhundert. Die älteste fundierte Erwähnung von Kreuzen (Chroucen) finden wir in einer Urkunde aus dem Jahre 1147.
Ein Hermann von Kreuzen wird 1209 als Besitzer der Burg erwähnt. 1482 war das Schloß dann schon im Besitz der Brüder Siegmund und Heinrich Prüschenk. Im gleichen Jahr wurde Kreuzen über Bitte der beiden Brüder von Kaiser Friedrich III. zum Markt erhoben. 1619 wurde Kreuzen dann zur Grafschaft erhoben. Nach dem Tod von Leonhard Helfrich von Meggau erbte seine Tochter Anna Maria die Burg.
1880 vernichtete ein Großbrand einen Großteil der noch vorhandenen Baulichkeiten, vor allem den Dachstuhl der Burg Kreuzen. 1974 erwarb der Tourismusverband die Burgruine. Bis zur Gegenwart kam es zu großzügigen Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten an Dach und Mauerwerk. Heute hat sich die Burg Kreuzen schon weit über die Gemeinde- und Bezirksgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf erworben: Als Jugend- und Radlerherberge ebenso wie mit dem Kulturzentrum im Burgfried mit jährlichen Ausstellungen der Künstler der Region Donauland Strudengau.

Burgfreunde

Die Burg Kreuzen zählte einst zu den größten Doppelburgen Oberösterreichs und kann auf eine mehr als tausendjährige Vergangenheit zurückblicken. Der Verein “Freunde der Burg zu Kreuzen” bemüht sich dieses Juwel vor dem Verfall zu retten und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Durch Beitritt zu diesem Verein oder dem Kauf eines Burg-Bausteines können auch Sie zum Erhalt der Burg Kreuzen beitragen.

Herberge

Die Burg Kreuzen verfügt über eine Jugend- und Radlerherberge mit über 70 Gästebetten in verschieden großen Zimmern. (Familien- und Gruppenzimmer). Zum Teil sind die Unterkünfte mit Heizung und warmen Fließwasser ausgestattet. Solide Einrichtung, zwei Aufenthaltsräume, Etagen-Toilettanlagen und eine Selbstversorgerküche stehen den Gästen zur Verfügung. Der Arkadenhof bietet sich als Zelt-, Lagerfeuer- und Grillplatz an.

www.burg-kreuzen.at »

Kultur

Seit 1987 dienen der Burgfried und Teile der Burg als Ausstellungs- und Kulturzentrum. Die bekannte Osterausstellung zum Saisonauftakt und die Adventausstellung am Ende der Saison sind Fixpunkte im Veranstaltungsprogramm.

Burgschenke

Die Burgschenke bietet den Gästen neben Getränken und Kaffeejausen auch zahlreiche kleine Imbisse. Für besondere Anlässe steht ein festliches Tafelzimmer zur Verfügung.

Burgfried

Vom Aussichtsplateau des Burgfrieds reicht der Blick über das romantische Donautal des Strudengaus und des Machlandes, bis hin zu den Alpen und hinein ins hügelige Mühlviertel. Während der Öffnungszeiten der Burgschenke ist der Aussichtsturm frei zugänglich. Eine neue großzügige Panoramakarte bietet einen detaillierten Überblick mit Beschreibung der Landschaft.

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