Hausmitteln von unseren Großmüttern

GESUNDHEITSTIPPS
(von unseren Großmüttern- altbewährt und doch leider schon zum Teil vergessen)


1.) Hustensaft aus Radi und Honig oder Kandiszucker:


Wusstet ihr dass das im Rettich enthaltene Senföl (Raphanol) nicht für den Geschmack verantwortlich ist sondern auch eine gesundheitliche Wirkung hat? Die enthaltenen Scharfstoffe wirken antibakteriell sowie schleimlösend und helfen bei Atemwegserkrankungen. Einfach von einem schwarzen Rettich (ersatzweise geht natürlich auch weißer Rettich...) den Deckel abschneiden und aushöhlen. Am Boden ein kleines Loch bohren, dann den Hohlraum mit dem Fruchtfleisch und Honig oder Kandiszucker auffüllen. Auf ein Glas setzten damit der fertige Hustensaft abfließen kann. So einfach geht´s.


2.) Krenkette


Auch Kren ist gut für unsere Atemwege. Von September bis April, also in den Monaten mit R, ist der Kren am besten und genau in dieser Zeit brauchen wir ihn am meisten. Einfach den Kren in dünne Scheiben schneiden und auf einen Wohlfaden auffädeln. Die fertige Kette um den Hals hängen. (Wer eine empfindliche Haut hat, eventuell außen Tragen und nicht am Körper.) Die enthaltenen ätherischen Öle verflüchtigen sich, die wir wiederum einatmen und so für Linderung sorgen, ob bei Husten oder Schnupfen.
Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht Tanja (Kräuterpädagogin)